Fotografie und experimentelle Techniken von Michael Dropmann

Das intervision-studio, Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen ist on tour und zeigt Michael Dropmann, Osnabrück/Haarlem in seinem Atelier:
Atelier Am Werk, Klosterstr. 3, 49074 Osnabrück

mi 17-20h sa + so 14-18h
Sa., 22.9. (Lange Nacht der Ateliers), 18-24h

*intervision-net.de
*noz.de/lokales/
*raum2018.de/lange-nacht-der-ateliers/
*Lange Nacht_Flyer_2018

Interview mit Michael Dropmann…


In seinem Atelier erschließt Michael Dropmann fotografische Techniken auf alternativen Trägermaterialien. Der Fotograf hat in der „academie voor fotografie“ in Haarlem, NL studiert. Seine Ausstellung zeigt u.a. Polaroids und Scanografie-Serien.

Interview mit Michael Dropmann zu seiner Ausstellung „Fotografie und experimentelle Techniken“:

* Wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Es hat schon damals in meiner Jugend angefangen. Ich habe immer gerne
fotografiert,sei es auf Klassenfahrten mit der Schule, auf Partys oder auch Familienfeiern und natürlich im Urlaub.
Ich hatte immer meine kleine AGFA „ritsch-ratsch“ Kamera dabei und hatte das Bedürfnis, alles fotografieren zu müssen.
Eines Tages bat mich ein Freund von mir, einen Auftritt von seiner Band in der Lagerhalle/Osnabrück zu fotografieren. Zu diesem Zweck habe ich seine große professionelle Kamera mit diversen Objektiven mir ausleihen dürfen und habe dieses Konzert fotografiert.
Die Fotos sind bei allen sehr gut angekommen und seitdem habe ich mich immer mehr für die Fotografie interessiert.
Es sollten noch einige Jahre vergehen, bis ich mich entschieden hatte, den Beruf des Fotografen zu erlernen. Ich habe anschließend Photo Design in Haarlem/NL studiert und im Juni 1990 mit Diplom abgeschlossen.

* Warum zeigst Du Experimentelle Techniken?
Zu den experimentellen Techniken zur meiner Ausstellung muss ich sagen, dass der Reiz, Ideen umzusetzen, also freie Arbeiten zu erstellen, weit weg von der alltäglichen Fotografie sehr verlockend ist. Ich kann Aufnahmen zeigen, die nicht von kommerzieller Art sind und wo kein Auftraggeber mir die Richtung/Inhalt vorgibt.
Durch das Ausprobieren von verschiedenen Techniken, wie Transfer Aufnahmen, Polaroid Manipulationen, Überlagerungs-Techniken mit Aquarellpapier und Foliendruck, sowie alles einzusetzen, was irgendwie zu einer Bildformung führt, begeistert mich immer mehr und hilft mir bei den kreativen Prozessen in meinem Beruf.

* Wie sind die Reaktionen darauf?
Es gab sehr viele positive Reaktionen zu den experimentellen Aufnahmen. Zum einen war man sehr erstaunt über die Vorgehensweise und den Arbeitsaufwand der Scan“O“graphien und zum anderen die doch sehr alt anmutende Transfer Technik auf Kraftpapier. Auch konnten die „Smartphone“ Aufnahmen überzeugen, die ebenfalls mittels Transfer und der Sandwich Technik entstanden sind.

Sonia Wohlfarth Steinert

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